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Viele Firmen holt die Abhängigkeit von Cloud-Anbietern ein

19. März 2026

Im Interview mit ITWelt.at gibt Björn Orth, Gründer & CEO von VENDOSOFT, einen Ausblick auf die wichtigsten IT-Trends 2026 und erklärt, warum es zwar technologisch oft sinnvoll war, dass sich viele Unternehmen in den vergangenen Jahren sehr stark an Hyperscaler gebunden haben, diese einseitige Abhängigkeit jedoch derzeit wirtschaftlich und strategisch kritisch zu hinterfragen ist.

Welche IT-Trends werden 2026 eine wichtige Rolle spielen bzw. welche IT-Themen sollten heuer auf der Agenda von IT-Verantwortlichen ganz oben stehen und warum?

Ich denke, 2026 geht es verstärkt darum, IT-Entscheidungen zu treffen, die auf die Resilienz eines Unternehmens für die kommenden Jahre einzahlen. Wenn wir 2026 über IT-Trends sprechen, dann nicht mehr über den Weg in die digitale Zukunft – den haben die meisten Unternehmen eingeschlagen. Die Frage, die IT-Verantwortliche heuer bewegt, lautet eher: Gehen wir den richtigen Weg – und wie konsequent gehen wir ihn weiter?

Viele hat es in der Vergangenheit in die Cloud gezogen. Das ist auch richtig – wenn Architektur, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, rechtliche Rahmenbedingungen und organisatorische Aspekte gesamtheitlich berücksichtigt werden. Viele Firmen holt jedoch die Abhängigkeit von Cloud-Anbietern wie Microsoft ein, die auch in diesem Jahr ankündigen, wieder an der Preisspirale zu drehen. Damit andere Innovationen finanzierbar bleiben, braucht es Planbarkeit und konstante Lizenzkosten. Ungute Überraschungen zu vermeiden, gehört sicher zu den Aufgaben von CEOs in diesem Jahr.

Ein zentrales Thema bleibt Datensouveränität und Datensicherheit. Unternehmen müssen noch mehr hinterfragen, wo ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und welche Spielregeln gelten. Bei den geopolitischen und regulatorischen Unsicherheiten unserer Zeit ist das 2026 keine reine IT-Frage mehr, sondern eine strategische Entscheidung! Je geringer die Abhängigkeit, desto größer der technologische und wirtschaftliche Handlungsspielraum. Konkret am Beispiel des Businesses von VENDOSOFT festgemacht, empfehle ich bei der Microsoft-Lizenzierung hybride IT-Strategien als pragmatischen Sweet Spot. Damit sind Datensouveränität und -Kontrolle, Flexibilität und Preisstabilität maximal sicher.

Künstliche Intelligenz ist derzeit das alles dominierende Thema. In der Praxis erfüllen KI-Projekte jedoch oft nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Was würden Sie Anwenderunternehmen in Bezug auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz für 2026 raten?

Bezogen auf unser Geschäft sehe ich zwei zentrale Themen. Erstens: Qualifizierung. Viele Unternehmen führen Copilot ein – aber ohne die Anwender wirklich mitzunehmen. KI entfaltet ihren Nutzen nur, wenn sie strukturiert eingesetzt wird. Deshalb haben wir unser Portfolio um Copilot-Schulungen erweitert. Über Partner qualifizieren wir Mitarbeitende technisch und organisatorisch für die produktive und sichere Nutzung. Das geht über Funktionserklärungen hinaus und vor allem auch darum, Copilot sinnvoll in bestehende Prozesse einzubetten.

Der zweite Punkt ist das Budget. KI-Projekte sind kostenintensiv und müssen finanziert werden. Gleichzeitig steigen laufende Cloud-Kosten immer weiter an. Das engt Innovationsspielräume ein. Deshalb empfehlen wir bei VENDOSOFT, die Cloud dort zu nutzen, wo sie funktional notwendig ist und so viel wie möglich On-Premises zu belassen. Nehmen wir die Kombination aus Office 2024 und Exchange Online: Funktional ergibt sich für viele Unternehmen kein Unterschied – wirtschaftlich aber sehr wohl. Je nach Ausgangssituation lassen sich so bis zu 40 Prozent der Abokosten einsparen.

Mein Rat für 2026 lautet deshalb: KI strukturiert einführen, Mitarbeitende befähigen und gleichzeitig die Lizenzarchitektur so aufstellen, dass Innovationen finanzierbar bleiben.

Das komplette Interview finden Sie auf ITWelt.at.

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